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 Ein wundervoller Reisebericht über Ägypten der Sie faszinieren wird

Es salam aaleikum Ägypten

„Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn von 2 Flugtickets und einer 4-tägigen Kreuzfahrt auf dem Nil!“ Mit diesen Worten fiel knapp vor Weihnachten der Startschuss zu dieser wunderbaren Reise, die wir vom 25. März bis 1. April einlösten.

Luxor war der Ausgangspunkt. Die Stadt mit ca. 100.000 Einwohnern lebt ausschließlich vom Tourismus.Die Warnung im Reiseführer, dass hier die lästigsten Händler beheimatet sind, erwies sich als absolut richtig. Unser erster Stadtbummel endete wenig erfolgreich nach 1 Stunde und 500 zurückgelegten Metern wieder beim Hotel.


Die 220 km nach Assuan, dem Beginn unserer Schiffsreise, wurden im Konvoi mit Polizeibegleitung zurückgelegt. Touristen ist es aus Sicherheitsgründen nicht gestattet, diese Strecke individuell zu bereisen.


Unterwegs mit Solaris 2


In Assuan angekommen, gingen wir auf unseren Kreuzer, die Solaris 2. Da das Schiff erst um Mitternacht ablegen sollte, besichtigten wir die Stadt. Unser Guide Osama zeigte uns die Moschee und informierte über den Islam. In einem netten Café genossen wir den Sonnenuntergang und rauchten die „Shisha“, die Wasserpfeife. Am anderen Nilufer thront das Mausoleum von Aga Khan. Bis zu ihrem Tod legte die Witwe – die Begum – jeden Tag eine rote Rose auf sein Grab.

Der nächste Tag sollte uns endlich zur ersten großen Tempelanlage führen: Kom Ombo, dem Krokodilgott Sobeth geweiht. Es ist schon sehr beeindruckend, vor einem 3000 Jahre alten Gemäuer zu stehen und in die Bedeutung der Hieroglyphen eingeweiht zu werden. Der Tempel von Edfu, unsere zweite Besichtung an diesem Tag, dem Gott Horos (Falkengott) geweiht, übertrifft Kom Ombo in Größe und Bedeutung.


Zwischendurch blieb genügend Zeit zum Entspannen. Es ist herrlich, bei 38° an Deck zu liegen: die Sonne glitzert am Nil und das palmengesäumte Ufer zieht langsam vorüber. Kinder spielen, Frauen waschen Wäsche am Nil, Männer bringen die Ernte mit Eselskarren nach Hause. Die Landschaft wirkt wie ein Gemälde aus vergangenen Zeiten – idyllisch anzuschauen, knochenhart für die Bevölkerung.


Das Tal der Könige


Dann kam mein persönliches Highlight – das Tal der Könige. Auf der Westseite von Luxor gelegen, heiß und absolut windstill. 62 Gräber wurden bisher gefunden, etwas mehr als 20 sind zur Besichtigung freigegeben. Die Grabanlagen bestehen aus steil hinunterführenden Gängen, Scheingräbern und führen bis zu 30 m und mehr in den Berg hinein. Die Wände sind voll mit farbenfrohen Zeichnungen, die den Verstorbenen auf dem Weg ins Jenseits geleiten sollten.

Das Verfahren der Mumifizierung erforderte die makabre Praxis, die Eingeweide zu entfernen. Diese wurden in Krügen gelagert und als Grabbeigabe verwendet. Es wurden alle Gräber geplündert, nur jenes von Tut ench Amun blieb unversehrt. Als es 1922 entdeckt wurde, waren die Grabkammern voll gefüllt mit Gold, Edelsteinen und Alabaster. Da Tut ench Amun ein relativ „unbedeutender“ Herrscher war mit nur sechs Jahren Amtszeit und im Alter von ca. 20 Jahren verstarb, ist es kaum auszudenken, welchen Wert die Grabbeigaben von Ramses II hatten, der 67 Jahre Ober- und Unterägypten regierte und im hohen Alter von 90 Jahren verstarb. Die Gräber im Tal der Könige sind leer, die Mumien und Grabbeigaben sind im Ägyptischen Museum von Kairo ausgestellt.

Etwas mulmig ist einem vor dem Tempel der Hatschepsut zumute, hier kamen 1998 mehr als 60 Touristen ums Leben. Die Täter hatten sich in den Felsen hinter dem Tempel versteckt und überfielen die Besucher in den frühen Morgenstunden.

Tempelpracht

Der vierte Tag bedeutete das Ende unserer Schiffsreise. Bis zum Abflug blieben uns noch drei Tage in Luxor. Das Sheraton liegt an der Corniche und war idealer Ausgangspunkt für unsere letzten Besichtigungen: Luxor Tempel und Karnak Tempel. In Karnak bauten die bedeutendsten Herrscher Ramses II, Ramses III, Tut ench Amun und andere über einen Zeitraum von mehr als 2000 Jahren. Die Sound- and Lightshow vermittelt eindrucksvoll die Geschichte dieses Bauwerks.

Sieben Tage waren vorüber – sieben Tage vollgepackt mit Eindrücken aus einer anderen Welt. Man wird als Besucher herzlich aufgenommen und fühlt sich sehr wohl. Die Menschen Ägyptens sind freundlich, witzig und sehr um das Wohlbefinden der Gäste ihres Landes bemüht. „Schukran“ an all jene, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben!

Reisetipp:

Wer Ägypten individuell bereisen möchte, dem sei die Reiseagentur Eagle Travel sehr empfohlen.



 
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