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Dieser ausführliche Reisebericht über Australien wurde zur Verfügung gestellt von Sandra Vitovec


Billabong und Barramundi


Unendliche Weiten, großartige Naturschauplätze und eine faszinierende Tierartenvielfalt – auf nach... „down under“, auf nach Australien!

 










Australien Reise

Reisebericht

Ayers Rock

Nationalpark


Sydney Urlaub


Aborigines
Sydney


Ayers Rock




„G’day, mates!“ ist DIE australische Begrüßungsformel. Mate wird in Australien so gut wie jeder genannt – egal ob Mann oder Frau. Die Mehrzahl der Australier ist eben sehr freundlich, relaxed und gut drauf. Aber auch kein Wunder bei soviel Platz! Schließlich ist der australische Kontinent flächenmäßig rund 90 Mal (!) so groß wie Österreich, wohingegen die Bevölkerung mit nur 20.265.000 Menschen knapp doppelt so groß wie jene unseres Landes ist.

Start im tropischen Norden

Wir begannen unsere dreiwöchige Australienreise – die Mindestzeit für dieses Riesenland – im tropischen Norden, konkret in Darwin. Darwin selbst ist ein nettes Städtchen, nicht mehr und nicht weniger, und dient meist nur als Ausgangsort für einen Trip in den östlich davon liegenden Kakadu Nationalpark. Also nichts wie rein in den Camper Van und ab in den Park, um die artenreiche Tierwelt zu beobachten, eine der rund 5.000 Felsmalereien der Aborigines zu bestaunen, malerische Sonnenuntergänge zu genießen und sich gegebenenfalls in dem einen oder anderen Billabong zu erfrischen. Billabongs sind Wasserlöcher, die sich während der Regenzeit (Oktober/November bis März/April) mit Wasser füllen, oft von einem herrlichen Wasserfall gespeist werden und wahre Oasen im sonst eher kargen Umland darstellen. Der größte Teil des Kakadu Nationalparks gehört mittlerweile wieder den Aborigines, die das Land an die Regierung verpachtet habe, damit diese dort den Park einrichten konnte. In einem eigens eingerichteten Cultural Center erfährt man viel über die Lebensweise der Aborigines und ihr von Generation zu Generation weitergegebenes Wissen über das Leben im Busch und die dazugehörige Mythologie.

Ein absolutes Highlight unseres Aufenthalts im Kakadu Nationalpark war eine beeindruckende Bootstour auf dem Yellow Water River. Einfach paradiesisch und sehr empfehlenswert!

Litchfield Nationalpark 

Weiter ging es in den vielleicht weniger bekannten, aber nicht minder schönen Litchfield Nationalpark. Die wahrscheinlich beste „Beschäftigung“ hier, zumindest für uns, war es von einem Wasserfall zum nächsten zu bummeln, ins kristallklare und herrlich erfrischende Wasser zu springen und die Seele baumeln zu lassen. Was kann man sich Schöneres vorstellen?

Badevergnügen an der Gold Coast

Der nächste Stopp unseres Trips war Byron Bay an der Ostküste, zwei Autostunden von Brisbane entfernt. Die einen halten diesen Ort für einen hedonistischen Vergnügungspark, die anderen für ein Hippie-Paradies. Sei es wie es sei – Tatsache ist, dass Byron Bay endlose Strände zum Sonnen, Baden und Wellenreiten und damit viel Entspannung bietet. Kurz gesagt: ein angenehmer Urlaubsort mit vielen guten Lokalen, in denen man sich einen gegrillten Barramundi (Flussbarsch) oder ein Gläschen Shiraz schmecken lassen kann.

Magische Monolithen

Ich hätte nicht gedacht, dass mich der „Uluru“ – so nennen die Anangu - Aborigines den Ayers Rock – dermaßen beeindrucken würde. Aber wenn man vor diesem roten Berg in the middle of nowhere steht und bei Sonnenuntergang beobachtet wie sein kräftiges Rot von Minute zu Minute dünkler wird, dann spürt man wirklich die Magie dieses Ortes. Australiens beliebtestes Postkartenmotiv ist mit 3,6 km Länge und 348 m Höhe der zweitgrößte Monolith der Welt, von dem sogar angenommen wird, dass sich zwei Drittel des Felsens unterhalb des Sandes befinden. Die Aborigines bitten zwar darum, von einer Besteigung des Ayers Rock abzusehen, da er für sie eine ganz besondere spirituelle Bedeutung hat. Leider scheint das vielen Urlaubern egal zu sein, obwohl eine Umrundung des Uluru ungleich schöner ist, wenn auch wahrscheinlich genauso anstrengend. 

Ebenfalls unbedingt einen Besuch wert sind die 30 km westlich vom Ayers Rock gelegenen Olgas, auch „Kata Tjuta“ genannt. Dabei handelt es sich um eine beeindruckende Ansammlung runder Monolithen, deren höchste Kuppel den Uluru sogar um 200 m überragt.

Fantastisches Sydney

Sydney ist ein Muss für jeden Australienurlauber! Eine pulsierende Stadt, die alles hat, was man sich für sein Reiseziel nur wünschen kann: einen spektakulären Hafen, über den sich die nicht minder spektakuläre Harbour Bridge spannt, das berühmte Opera House mit seiner einzigartigen Eierschalenarchitektur, der Botanische Garten als „grüne Lunge“ Sydneys, die Insel Manly oder der berühmte Bondi Beach für Bade- und Sonnenhungrige, der Taronga Zoo, unzählige tolle Restaurants zum Dining & Wining und vieles mehr. Langweilig wird einem in Sydney gewiss nicht so schnell!

Die Anreise nach Australien ist zwar lang und mitunter anstrengend. Das sollte jedoch niemanden davon abhalten, diesen wundervollen Kontinent zu besuchen und seine vielen Sehenswürdigkeiten zu erkunden.



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