Wenn Sie dieses Ratgeber - eBook
NICHT gelesen haben
werden Sie weiterhin
TEUER  Urlaub machen --> weiter lesen

www.Reisenist.net

Das neue Forum der Reiseberichte


Tausend und eine Nacht

Kaschmir und die Provinz Ladakh




Hochzeit in Kaschmir






Schwimmender Palast








Über Berge und Täler







Kaschmir

Provinz Ladakh

Mulhbeck / Leh

Reisebericht

 


Von Delhi 1¼ h Flug Richtung Himalaya mit Landung in Srinagar, der Hauptstadt von Kaschmir mit 1,6 Mio. Einwohnern. Kaschmir ist ein friedvoller Moslemstaat, zur Zeit bestens geschützt von zwei Mio. (!) Militärsoldaten. Hier begann unsere lang vorbereitete Reise.


Die Hochzeit eines indischen Freundes war der Anlass, in diese Erlebniswelt aus Tausend und einer Nacht einzutauchen. Drei Tage wurde gefeiert: mit Henna-Malerei an Händen und Füßen, Essen, Trinken und Tanzen. Unsere Herzen schlugen höher, als der Bräutigam, in goldgelbe Seide gekleidet und mit einem Turban am Kopf, zum Haus der Braut angeritten kam.



Unsere Unterbringung – ein Hausboot – lag auf einem der kleineren Seen, die Srinagar durchziehen. Es war ein bezaubernder schwimmender Palast mit Holzschnitzereien, echten Teppichen, alten Lustern und einem Butler, der rund um die Uhr für uns da war. Wir saßen oft am Deck: vor uns der stille See, auf dem gegenüber liegenden Ufer große wunderschöne Ahornbäume, dahinter das Bergmassiv. Und als Draufgabe der Vollmond, der die Stimmung vollendete.


Fast lautlos paddelten tagsüber Kähne vorbei, die alle Schätze der Stadt frei Haus lieferten. Unvergesslich bleibt das schwimmende Blumengeschäft, in dem wir täglich frische Seelilien und Lotusblüten kauften. Unsere Fragen und Bitten konnten wir täglich direkt an den Bootsbesitzer Mr. Zaffer stellen. Er war es auch, der uns einen gut funktionierenden Jeep mit einem umsichtigen Fahrer und einem Zusatzmann für eventuelle Pannen zur Verfügung stellte.


Vor uns lagen 434 km Bergstraße, ungesichert und teilweise ohne Asphalt. Immer wieder hielten wir an um indischen Soldaten unsere Pässe zu geben. Auch der Zweck unserer Reise wurde nebst unseren Daten registriert. Gigantische Bergformationen wechselten mit grünen Tälern ab; so erreichten wir das Sinttal. Über den darauf folgenden Zojilapass, der uns mit seinem bunten Schiefergestein faszinierte, gelangten wir ins Drastal. Die unbeschreibliche Schönheit dieser Landschaft ließ uns verstummen.

Auf halber Strecke, die wir teilweise knapp an der pakistanischen Grenze zurücklegten, begann es dunkel zu werden. Wir übernachteten in Kargil, einer Kleinstadt und gleichzeitig die Grenzstadt zu Ladakh.

Am nächsten Morgen um 7 Uhr früh begann die zweite Etappe unseres Abenteuers. Zwei weitere Pässe, einer davon über 4.300 m, führten uns in herrlich grüne Gebirgsoasen mit überfüllten Marillen-, Kirsch- und Nussbäumen; danach wieder endlose Weiten einer Mondlandschaft.Am nächsten Morgen um 7 Uhr früh begann die zweite Etappe unseres Abenteuers. Zwei weitere Pässe, einer davon über 4.300 m, führten uns in herrlich grüne Gebirgsoasen mit überfüllten Marillen-, Kirsch- und Nussbäumen; danach wieder endlose Weiten einer Mondlandschaft.


Reisebericht  --> NEPAL

Reisebericht -->  DUBAI

Reisebericht --> PEKING


 



Provinz Ladakh

Ladakh, die größte Provinz des indischen Kaschmirs, war erreicht und die Energie veränderte sich spürbar in eine sanftere. Der erste Buddha, in Fels gehauen, grüßte uns in Mulhbeck. Die erste Gebetstrommel drehten wir in Dankbarkeit, bald unser Endziel, die Hauptstad Leh, gesund erreicht zu haben. Und Leh kam uns auf 3.500 m entgegen – ein grüner Teppich, ausgebreitet auf hellem Sand. Eine anmutige Stadt mit 15.000 Einwohnern, steil ansteigenden Gassen und unzähligen kleinen Geschäften, Souvenir- und Buchläden – alles beschützt vom alten Königspalast, der über der Stadt liegt.

Unser Hotel lag wunschgemäß etwas abseits des Trubels mitten im Grünen, ca. 20 min Fußmarsch vom Zentrum entfernt. Herrliches Klima, wunderbares Essen und liebevolle Betreuung der Hotelangestellten machten unseren Aufenthalt sehr angenehm. Speziell umsorgt vom Besitzer der Kailash-Ex.tours fuhren wir am nächsten Tag mit einem seiner Kleinbusse ca. eine Stunde südwärts zu den Klöstern Thikse und Hemis. Selten zuvor haben wir unterwegs so viele Esel gesehen wie auf den Wiesen um Hemis, das zu den reichsten Klöstern zählt.Unser Hotel lag wunschgemäß etwas abseits des Trubels mitten im Grünen, ca. 20 min Fußmarsch vom Zentrum entfernt. Herrliches Klima, wunderbares Essen und liebevolle Betreuung der Hotelangestellten machten unseren Aufenthalt sehr angenehm. Speziell umsorgt vom Besitzer der Kailash-Ex.tours fuhren wir am nächsten Tag mit einem seiner Kleinbusse ca. eine Stunde südwärts zu den Klöstern Thikse und Hemis. Selten zuvor haben wir unterwegs so viele Esel gesehen wie auf den Wiesen um Hemis, das zu den reichsten Klöstern zählt.

Unvergessliche Erlebnisse, die uns träumen lassen in diese „andere Welt“ zurückzukehren, zu ihren freundlichen, vom Tourismus noch unverdorbenen Menschen, wo Spiritualität gelebt und praktiziert wird und noch nicht vom Kommerz vereinnahmt werden konnte.Unvergessliche Erlebnisse, die uns träumen lassen in diese „andere Welt“ zurückzukehren, zu ihren freundlichen, vom Tourismus noch unverdorbenen Menschen, wo Spiritualität gelebt und praktiziert wird und noch nicht vom Kommerz vereinnahmt werden konnte.


Weitere Reiseberichte finden Sie  --> HIER




copyright © reisenist.net - die Urlaubsseiten mit exklusiven Reiseberichten