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Witamy w Krakowie - Willkommen in Krakau! Ein Reisebericht von Sandra Vitovec ***Sowohl
ihr Interesse an der polnischen Sprache als auch familiäre Wurzeln
brachten Sandra auf die Idee einen Sprachkurs in Krakau zu machen.
Gesagt, getan! Reise ging nach Polen. Wie sie Krakau kennenlernte?
Als eine belebte und bunte Stadt mit gastfreundlichen Menschen und
architektonischen Schönheiten - eine Stadt mit einem eigentümlich
südländischen Flair.
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Stare Miasto - Altstadt von Krakau ***Vergangenheit
und Gegenwart sind in Krakau, der Stadt an der Weichsel, untrennbar
miteinander verbunden. Im "alten" Zentrum reiht sich ein historisches
Gebäude an das nächste, gleichzeitig ist polens grösste Metropole durch
ihre Universitäten ausgesprochen modern und jugendlich. In der Altstadt,
oder genauer gesagt am "Rynek Glówny" (Hauptplatz), gewinnt man einen
wunderbaren ersten Eindruck von Krakau. Der Rynek Glówny ist der größte
mittelalterliche Marktplatz in Europa - ein Quadrat mit 200 m langen
Seiten. Und hier ist jede Menge los: Spaziergänger, Straßenkünstler,
Cafés, Restaurants und Geschäfte. In der Mitte des Platzes befinden sich
unübersehbar die Tuchhallen - "Sukiennice" - in denen einst mit Tüchern
gehandelt wurde.
Eine weitere Sehenswürdigkeit am Marktplatz ist die spätgotische "Bazilika Mariancka", die Marienkathedrale.
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Residenz der Könige von Polen ***Vom
Rynek Glówny ist es nur ein kurzer Fußmarsch zum berühmten "Wawel", der
Residenz der Könige am Wawelberg zu Zeiten der Piasten und Jagiellonen.
Sowohl die ehemaligen privaten als auch offiziellen königlichen
Gemächer lassen kaum einen Besucher unbeeindruckt. Das Schloss
beherbergt heute außerdem viele Kunstsammlungen.
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Kazimierz ***Ein
wirkliches "Muss" ist meiner Meinung nach ein Besuch von Kazimierz, dem
ehemaligen jüdischen Viertel. Kazimierz hat sich heute vielfach als
Treffpunkt junger Künstler und Intellektueller Krakaus etabliert. Der
Stadtteil gilt als schick und "trendy" - die vielen originellen Pubs und
Galerien beweisen das. Übrigens: In Kazimierz drehte Steven Spielberg
einen großen Teil seines oscargekrönten Films "Schindlers Liste".
Spielbergs Stammlokal während der Dreharbeiten war das Restaurant
"Ariel" im Zentrum des Viertels, das ich nebenbei auch wärmstens
empfehlen kann! Apropos Essen, in Polen sagt man "smacznego" - das bedeutet "guten Appetit" ...
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Smacznego - guten Appetit ***Die deftige alte Küche von Polen hat sich in Krakau
von den vielen internationalen Restaurants nicht verdrängen lassen.
"Leichte Kost" steht zwar nicht gerade auf dem traditionellen polnischen
Speiseplan, dafür viele schmackhafte Spezialitäten. Mein persönlicher
Favorit sind "Pierogi" - Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen wie
etwa Topfen oder Pilzen. Auch um "Barszcz", eine klare Rote Rübensuppe,
kommt man schwer herum. Zu guter Letzt sei aber das polnische
Nationalgericht erwähnt: "Bigos", ein mehrfach aufgewärmter Eintopf aus
Sauerkraut, Fleisch, Zwiebeln und Pilzen.
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Oswiecim - Auschwitz - Birkenau - KZs in Polen ***Eine
bedrückende und gleichzeitig doch sehr interessante Besichtigung erlebt
man im Museum Auschwitz-Birkenau, nur 60 km westlich von Krakau
gelegen. 1940 ließ Adolf Hitler dort das größte Konzentrationslager des
2. Weltkrieges errichten. Sowohl das ehemalige Lager Auschwitz als auch
das noch viel größere in Birkenau (5 km entfernt) sind bis heute als
Mahnmal und Gedenkstätte des Grauens erhalten.***
Uwaga - Achtung ! ***Punkto
Diebstahl ist Polen zwar inzwischen besser als sein Ruf, dennoch
empfiehlt sich höchste Vorsicht. Speziell im Gedränge bei Stadtfesten
oder in der Straßenbahn kommt schon mal eine Brieftasche oder ein
Mobiltelefon "abhanden". Ich spreche leider aus Erfahrung ...
Nichtsdestotrotz
möchte ich Polens Hauptstadt Krakau als sehr schöne und besuchenswerte
Stadt hervorheben, die noch viel mehr zu bieten hat als ich in diesem
Reisebericht erwähnte!
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